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Sturmlied
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Immer mit dem Winde treiben, niemals rasten, nirgends bleiben, jeden Traum im Sturm zerstreuen, nichts behalten, nichts bereuen.
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Wolltest Frühling Heimat finden, Wurzeln schlagen und dich binden. Doch wenn Herbst die Vögel ziehen, hält dich nichts, und du mußt fliehen.
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Wird ein kalter Winter heuer, und kein Herd beschützt dein Feuer. Hast dein Herz dem Sturm verschrieben. Warum bist du nicht geblieben?
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Immer wieder angefangen und ein Stück zu zweit gegangen. Immer wieder losgerissen, und es hat wer weinen müssen.
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Ach hör auf, dich umzuschauen und doch stets auf Sand zu bauen. Du kannst nur dem Sturm vertrauen. Wohin er dich führt, das weißt du nicht.
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